Die Ein-Dollar-Brille

macht den Kulturerhalt vielfach erst möglich

Die handwerklichen und kulturellen Traditionen leben vor allem im Können und der Erfahrung der älteren Bevölkerung. Für diese wird es mit zunehmendem Alter aber schwerer, diese auszuüben und weiterzugeben, lassen doch Kräfte und häufig gerade das Sehvermögen im Alter stark nach.

Bei uns übliche günstige Hilfsmittel, wie z.B. eine Brille sind gerade in ärmeren Regionen der Welt unangemessen teuer und für die Bevölkerung oft unerschwinglich.

Hier setzt das Projekt des EinDollarBrille e.V. von Martin Aufmuth an. Ziel dieses Projektes ist, auch dem ärmsten Teil der Bevölkerung mit individuell angepasste Brillen (ein großer Vorteil gegenüber den bei uns für Afrika gesammelten Alt-Brillen) zum Gegenwert von 1-2 dortigen Tageslöhnen zu versorgen. 

Gleichzeitig wird durch die Schulung von Einheimischen zur selbstständigen Herstellung der Brillen vor Ort für diese eine Erwerbsgrundlage geschaffen, die nicht dauerhaft von Zuschüssen abhängig ist, sondern sich langfristig finanziell selbst trägt. 

Andreas Rimkus hat dieses Projekt in Ouri bekannt gemacht und fördert es. Der Verkaufspreis jeder Brille beträgt etwa 

8 Euro. Die Dorfbewohner selbst zahlen den Gegenwert von einem Huhn für eine Brille, die KulturFeuerStiftung schießt die noch fehlenden etwa 5 €zu dem Betrag hinzu. Innerhalb der ersten Woche dieser Aktion sind in Ouri, mit ca. 3.000 Bewohnern, schon mehr als 200 Brillen bestellt worden - ein Hinweis darauf, wie groß der Bedarf ist. 

Eine Hand voll Euro ermöglicht es so, viel länger seine handwerkliche Tätigkeit auszuüben, am kulturellen Leben aktiv teilzunehmen und für manchen sogar erstmals, seine Umgebung deutlich zu sehen. 

 

www.EinDollarBrille.de 

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Kontakt

KulturFeuerStiftung

Andreas Rimkus

Weg zur Kunst 2
31832 Springe
Deutschland
+49 (0) 5041-61655